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Tuesday, February 2, 2010

Rise & Shine

Neocitran, a magic powder from Hungary, has recovered my strength overnight. With high spirits I woke up to a snow storm this morning and took the time for a walk at the lake with my mom. It has become somewhat of a ritual to find energy in nature and to focus my mind on the journey ahead.

Bound to leave my village in an hour. Just booked a very beautiful accommodation at a beach only 20mins from the airport. The first night will be somewhat luxurious. I will "sleep like a princess" in a place described by other guests as "magical, idyllic, peaceful". What more to look forward to?

Eka, deka, thuna...Sri Lanka here I come!

Thursday, January 14, 2010

Mopsfidel

Heute früh musste ich lachen. In der Zeitung stand auf Seite 1 ein lustiger Kommentar. Für alle, die nicht die MZ lesen:

Mopsfidel im Regelungswahn

Dinge, die die Welt nicht braucht: Maulkorbpflicht für kleine Hunde

VON Kai Gauselmann, 13.01.10

Halle/MZ. Immer auf die Kleinen. Anstatt, dass mal endlich einer den Winter verbietet, nehmen Berliner Bürokraten nun Möpse ins Visier.

Seit Jahresbeginn müssen alle Hunde in Berlin und Brandenburg in Bussen und Bahnen einen Maulkorb tragen - und damit eben auch Möpse, die vorne statt eines handelsüblichen Hundemauls eine Art Knautschzone haben. Aber das ist der Haken: Woran bindet man Tieren ohne richtiges Maul einen Maulkorb? Der Handel bietet für die knuffigen Knautschkes einfach nicht an, was von den Bürokraten bestimmt mopsfidel Beißverhinderungsvorrichtung genannt wird.

Anderswo soll es die Korbpflicht für Möpse auch geben, aber das tröstet die Berliner Mops-Freunde nicht. Mit Protesten haben sie aber immerhin die Berliner Verkehrsbetriebe zur Kulanz gezwungen. Die BVG will ihren Kontrolleuren nun lange Leine lassen. Möpse dürfen oben ohne fahren, solange sie niemanden zwacken - frei nach dem Motto: "Fahre glücklich, ohne Stuss wie der Mops im Linienbus." Ach, soviel Weltstadt-Liberalität macht doch warm ums Herz, gerade in diesen kalten Tagen. Aber, Berliner Bürokraten, lasst euch von der vermeintlichen Schlappe nicht entmutigen. Die Welt ist doch das reinste Chaos, es gibt noch soviel vergeblich zu regeln! Hilfreich im Sommer wäre ein Nachtflugverbot für Stechmücken. Und zu jeder Zeit für alle schön: Eine bußgeldbewehrte Nörgelbeschränkung für Chefs ("Wo bleibt die verdammte Ansichtssache?"), werktags von 9 bis 18 Uhr.



"3 Möpse in Rotterdam"


Thursday, January 7, 2010

Zuhause

Heute hatte ich einen Termin bei "meinem" Zahnarzt. Es sind nur etwa 7 Minuten zu Fuss und daher stapfte ich hinaus in die weisse Winterwelt. Die eisige Luft erhellte sofort mein Gemüt. Die letzten Tage waren schwierig, denn der Kulturschock kroch langsam durch meine Adern. Wo waren nur all die Kokosnuss-Palmen und die lächelnden Menschen in ihren bunten Gewändern? Schon nach drei Schritten lief mir die Postfrau über den Weg. "Hallo und noch ein gesundes neues Jahr" wünschte sie mir. Ein paar Meter weiter grüßte unser sympathischer Nachbar. Sicher hätte er sich gern noch mehr unterhalten, aber ich war in Eile. Einen Zahnarzt lässt man nicht warten... Ich kam nicht weit, da rief mir schon die nächste Nachbarin einen Neujahrsgruss zu. Und ob ich nun wieder da sei? Ja, ich bin "mal wieder" hier und lachte. Ich bog um die Ecke und sah die Kirchturmspitze in der Ferne leuchten. Das Haus meiner Oma stand nur ein paar hundert Meter entfernt. Ich entschied, ihr nach dem Termin einen Besuch abzustatten. Plötzlich empfand ich in der klirrenden Kälte etwas Warmes: das Gefühl zu Hause zu sein. Hier kannte ich die Strassen 'wie meine Westentasche' und die Menschen ebenso. Manche Dinge veränderten sich hier nur langsam und das war auch gut so. Denn überall strömt Neues auf mich ein und nirgendwo kann ich mich so sicher bewegen wie hier. Ich kenne alle Spielregeln und es gibt (fast) keine Überraschungen. Obwohl ich erst im Sommer völlig benommen an einem Zaun entlang lief, der quer durch die Landschaft meiner Kindheit gespannt wurde. Zu unserem Weihnachtsspaziergang hatte er sich bereits 'in Luft aufgelöst'.

Meine Erinnerungen trugen mich weiter die Strasse entlang. Ich dachte an meine Kursteilnehmer, die nun auf der ganzen Welt verstreut ihr Gutes taten. Was sie wohl gerade machten? Ob es ihnen gut erginge? Wie gern ich sie doch bei mir hätte. Und in Gedanken stellte ich mir vor, wie sie mit mir durch den Schnee stapften. Eine laute bunte Truppe: schwarz, weiß, gelb, blind, gross, klein, alt, jung... Einige von ihnen froren, denn es war das erste Mal, dass sie Schnee und Eiseskälte erlebten. Der winterliche Spaziergang machte uns allen grossen Spass. Aber plötzlich machte sich ein düsterer Gedanke breit: wahrscheinlich würden wir nie wieder alle zusammen kommen. Zu weit entfernt wohnten wir, zu unterschiedliche Leben führten wir , zu gering die Chance auf ein Wiedersehen. Ich entschloss, dichter neben ihnen zu laufen. Wir bogen erneut um die Ecke und nahmen die Strasse nun ganz für uns ein. Ich lief ein bisschen langsamer, damit auch alle mitkamen. Noch während ich grübelte, wie und wo wir uns wiedersehen könnten, erreichten wir unser Ziel: die 'Blaue Lagune', Wirkungsstätte der wahrscheinlich kreativsten Zahnärztin weit und breit. Mit lautem Gelächter folgten sie mir durch die Tür...und auf einmal wurde es ganz still. Ich drehte mich um und sah sie nicht mehr. Wahrscheinlich wollten sie doch lieber draußen auf mich warten.

Wednesday, January 6, 2010

Minus Twenty

Last night, while tucked in a thick duvet of some bird's feathers, the thermometer dropped to minus 20 degree Celsius outside. 'Siberian temperatures', as the news reported. Indeed, even in parts of Norway it was not much colder today. Our whole village is covered in twenty centimetres of snow - giving it a certain glory. The lake should be frozen by now, but I haven't yet seen any people conquering the ice. I hope it will snow again. Sitting by the window watching the thick flakes fall silently, a cup of tea warming your hands - that's an ultimate moment of peace.

Friday, January 1, 2010

Revival

Spent New Year's Eve in a very unconventional way. My grandma invited me over for some fresh baked goodies, an old family tradition. In my auntie's shelf, I discovered an ancient video tape (yes, video!) that made my heart beat faster: La Boum, a 1980 French movie starring Sophie Marceau. This movie connects our family. No better way to spend the last hours of the year. The three of us ended up in tears of laughter, almost missing the midnight cheers.

Woke up to a fabulous World in White. The thick snow looked like a sugar coating on the trees, the small bird houses, the stairs to the garden. I did not dare to step on this magic white carpet. It is a belief that the way you spend New Year's Day will shape your entire year. Whatever you do today is what you will do in abundance throughout the year.

My first day of the year was filled with many beautiful moments: a walk by the lake, a peaceful nap in front of the chimney, enough time to dream, laugh, play, write letters (hand-written!), and enjoy healthy food. I sat by the window to watch the snow fall, lit a candle and some incense sticks from India, brewed cups of hot tea and listened to my favorite jazz album.

The best moment was when my mom announced joyfully that she will not do the dishes today. She followed my advice to fill her day exclusively with joyful moments and positive thoughts.

And finally I revived this blog, with the intention to regularly update it. I suppose there will be plenty of stories to be shared. My passion to write shall be paired with abundant time and the freedom of expression.